Shamil Jeppie

Shamil Jeppie

 

hat an der Universität Kapstadt sowie in Princeton studiert und danach zwei Jahre an der Oxford University verbracht. Er ist Associate Professor im "Department of Historical Studies" an der University of Cape Town und dort zudem Direktor des "Institute for humanities in Africa" (Huma). Schon lange ist Jeppie in den aktiven wissenschaftlichen Süd-Süd-Austausch zwischen Forschern involviert. Seine Forschungen beziehen sich auf Sozial- und Kulturgeschichte Süd- und Westafrikas.

Sein Buch Language, community, and identity: Arabic in a South African community, Durban, 1950 - 2000 (Cape Town: HSRC Press. 2007) handelt von der Geschichte des Arabischen in der Gujatari-sprechenden Bevölkerung Südafrikas; ebenso hat Jeppie mit Souleyman Bashir Diagne ein Buch über Manuskriptsammlungen in Timbuktu herausgegeben (The meanings of Timbuktu. Cape Town: HSRC Press. 2008. French translation, Codesria: Dakar, 2011). Zudem hat er über Recht und Politik des kolonialen Sudan veröffentlich und war Hauptherausgeber eines Sammelbands über islamisches Recht in Afrika (Muslim family law in sub-Saharan Africa: colonial legacies and post-colonial challenges. Amsterdam: Amsterdam University Press, 2010). Momentan erforscht Jeppie die Biographie eines Buchsammlers in Timbuktu sowie Aspekte der Geschichte des Buchs als Konsumobjekt.